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Was wir tun


Aus unserem Selbstverständnis ergeben sich die Handlungsfelder des Flexiblen Jugendmanagements: Jugendbeteiligung, (informelle) Jugendbildung und Jugendkulturarbeit. Zur Umsetzung der einzelnen Handlungsfelder werden dafür abgestimmte Methoden und Maßnahmen (Gruppenarbeit, Gemeinwesenarbeit, Beratung, Begleitung, Workshops  etc.) angewandt und evaluiert.

 

Jugendbeteiligung

Jugendbeteiligung als Ziel und Handlungsfeld des FJM ist eine Form politischer Beteiligung, die speziell auf Jugendliche zugeschnitten ist. Sie hat zum Ziel, dass junge Menschen an Entscheidungen, die sie betreffen, mitbestimmen, mitgestalten und mitwirken, Verantwortung übernehmen und so die eigene Lebenswelt aktiv gestalten (vgl. https://www.servicestelle-jugendbeteiligung.de/grundlagen/, 27.07.2017). Dieser Schwerpunkt wird vor allem auf kommunaler Ebene umgesetzt. Das Flexible Jugendmanagement nutzt dazu je nach Bedarf unterschiedliche Formen und Methoden (z.B. in Form von Jugendbefragungen, Jugendgremien, gemeinsame Planung und Umsetzung von Projekten, Lobbyarbeit).

 

Jugendbildung

Im Rahmen der Arbeit des FJM findet (informelle) Jugendbildung in Form von Bildungsangeboten (Seminare, Schulungen (z.B. JuleiCa-Schulung), Workshops oder Exkursionen bzw. Bildungsfahrten) oder bei der Begleitung und Durchführung von Projekten statt. Im Mittelpunkt steht die Beteiligung, Handlungsorientierung und Methodenvielfalt der Angebote (Einsatz von Rollen-/ Planspielen, Worldcafé, Gruppenarbeit, Erarbeitung kultureller Produktionen – Musik, Film, Foto, Nutzung unterschiedlicher Medien). Ausgehend vom Bedarf werden Erfahrungs- und Lernorte geschaffen, innerhalb derer sich die Teilnehmenden ausprobieren sowie neue Erfahrungen sammeln können und die Möglichkeit zur Reflexion besteht. Diese Erfahrungen können Jugendliche u.a. in ihrer persönlichen Entwicklung, im (politischen) Engagement, der eigenen politischen Orientierung, der Lebensweise oder bei beruflichen Entscheidungen stärken (vgl. http://www.bpb.de/gesellschaft/kultur/politische-bildung/193383/jugendbildung?p=all, 27.07.2017).

 

Jugendkulturarbeit

Im Mittelpunkt der Jugendkulturarbeit steht (selbstorganisiertes) ästhetisch-gestalterisches Handeln und Lernen in Peergroups mit einem starken lebensweltlichen Bezug. Das Flexible Jugendmanagement setzt diesen Schwerpunkt vor allem durch jugendkulturelle Workshops und Projekte um (z.B. Graffiti-, DJ-, Kino-, Medien-Workshops). Pädagogischer Grundsatz ist auch hier die Freiwilligkeit und das Ziel, Lebenskompetenzen zu entwickeln, Prinzipien sozialer und gesellschaftlicher Verantwortung zu übernehmen, Eigenverantwortung und Partizipation zu fördern und Benachteiligungen zu vermeiden bzw. auszugleichen. Dabei werden – im Sinne des Empowerments – an die vorhandenen Ressourcen Jugendlicher, an ihre Interessen und Fähigkeiten angeknüpft und diese gestärkt. Jugendkulturarbeit beinhaltet ebenso Bildung und ermöglicht kulturelle Teilhabe insbesondere mit Bezug auf jugendliche Lebenswelten und die jeweils aktuellen jugendkulturellen Szenen. Im Kontext szeneorientierter Jugendkulturarbeit übernehmen junge Szeneakteur*innen selbst maßgeblich die Vermittlung künstlerisch-gestalterischer Fähigkeiten und Fertigkeiten (vgl. http://www.bpb.de/gesellschaft/kultur/kulturelle-bildung/60003/jugendkultur?p=all, 21.07.2018).

 

Zusammengefasst sind alle Informationen auf unserem Flyer für zu finden: Flyer_FJM