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Gedenkstättenfahrten


„Gedenkstätten dokumentieren die Geschichte der NS-Verbrechen. Es sind Tatorte, Leidensorte und Trauerorte bis heute […] Irgendwann müssen wir diese Geschichte ohne das lebendige Zeugnis der Zeitzeugen vermitteln. Umso wichtiger für das Lernen und Erinnern sind die Besuche von Gedenkstätten als Orte des Leidens.“

(Wegweiser zur Erinnerung, Bundeszentrale für pol. Bildung)

Europaweit knüpfen sich an die Gedenkorte für die Opfer der nationalsozialistischen Verbrechen unterschiedliche Erinnerungen und Erzählungen. In Deutschland, Polen und Tschechien hat die Geschichte tiefe Spuren hinterlassen. In diesen Ländern existiert eine Vielzahl von Erinnerungsorten, auf die es zum Teil gemeinsame, zum Teil trennende Perspektiven gibt. Geschichte ist an diesen Orten und vor allem in den Beziehungen der Menschen dieser Länder spürbar und relevant. Internationale Jugendprojekte in Gedenkstätten können ein besseres Verständnis für die Nachbarn und ihre Perspektiven fördern, auch Empathie und Respekt, und nicht zuletzt Wissen um historische Zusammenhänge und ihre aktuelle Rezeption. Gedenkstättenfahrten mit Jugendlichen ins Nachbarland bieten die Chance, mehr über die Nachbarn und ihre Erinnerungen zu lernen – und sind oft eine erste Begegnung mit dem Gastland.

Für den Oktober 2021 plant auch das Flexible Jugendmanagement eine Fahrt zur Gedenkstätte nach Oświęcim (Ausschwitz) in Polen. Weitere Infos finden sich im Flyer